Schon im zarten Alter von sechs Jahren verspürte Markus Schirmer einen unbändigen Drang zum Nachahmen aller erdenklichen Geräusche am Klavier. Ob Automotor, galoppierendes Pferd, Waschmaschine oder das Brutzeln eines Schnitzels in der elterlichen Küche der kleine Markus übersetzte fast alles, was er hörte, mit dem Klavier. Bald begann er damit, frei erfundene Lieder zu singen und sich dabei selbst zu begleiten.
Bei einem Italien-Urlaub mit seinen Eltern erntete Markus Schirmer ganz zufällig seine ersten internationalen Lorbeeren. Als sein Vater ihn spontan zu einem Musik-Wettbewerb in einem Touristencafé in Riccione anmeldete, eroberte der damals Achtjährige mit einem selbstgeschriebenen italienischen (!) Lied die Herzen von Jury und Publikum. Den Preis, eine Flasche Aquavit, durfte er allerdings nicht selber auskosten.
Markus Schirmer schrieb im Laufe der Jahre zahlreiche Lieder, unter anderem für die in Wien lebende portugiesisch-australische Sängerin Sandra Pires.
Markus Schirmer komponiert zumeist, indem er probiert und improvisiert. Improvisation auf höchstem künstlerischen Niveau ist auch das Thema von Scurdia einer 1998 von Markus Schirmer initiierten Crossover-Partnerschaft mit dem kurdischen Lautisten Risgar Koshnaw und weiteren Ausnahmekünstlern aus allen Teilen der Erde.
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