Klavierkonzerte A-Dur KV 414 und C-Dur KV 415, Kirchensonate C-Dur, KV 336
paladino music 2012, pm038
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Rezensionen:
Das Klavierspiel Markus Schirmers besticht durch schier grenzenlosen Erfindungsreichtum.
Er schwelgt im Geschichtenerzählen, abwechselnd ernst, dann wieder idyllisch. Und er tut dies mit einer enormen Wärme und vor allem Eleganz ohne auch nur einen Hauch von Affektiertheit.
Trotz seiner fließend kalibrierten Anschlagskultur weiss er immer aufs Neue Akzente zu setzen, ja mitunter sogar mit mächtigem Drive herauszumeisseln, seine Dynamik bleibt dabei dennoch stets von wundervoller Ausgewogenheit geprägt.
Diese Interpretation ist umso persönlicher und faszinierender, gerade weil sie so klar ihre kammermusikalische Ausrichtung zeigt und dabei durchgehend mit purer Freude erfüllt ist. Eine ganz spezielle Jugendlichkeit ist diesen Aufnahmen eigen, ja, mitunter sogar ein wenig jugendliche ‘Unverschämtheit’ (die beiden Finale) wie man sie in der Vergangenheit gelegentlich bei Murray Perahia hören konnte.
pianiste (Frankreich)