Warum so fröhlich? Berger & Schirmer spielen sich frei.

Was verbindet den populären Schauspieler Wolfram Berger und den gefeierten Pianisten Markus Schirmer? Nicht viel. Außer Humor, Kunst und der Herkunft aus Graz.

Begonnen hat alles mit Enge(l) im Kopf. Ein Programm, das schon vor mehr als zehn Jahren das Publikum zum Lachen und wohl auch ein wenig zum Sinnieren brachte, und das heute genauso gut „funktioniert“ wie damals. Schirmer spielt und improvisiert und variiert und zeigt sein Faible für Klassik, längst vergessene Schlager und oppulente Filmmusik. Berger rezitiert und improvisiert und manövriert sich durch deutsche Lyrik ebenso wie durch Wiener Kabarett-Tradition.

Wer in diesem und den Nachfolgeprogrammen „Schneebesengestöber“ und „Alaskagrill“ nach einem tieferen Sinn oder gar einem roten Faden sucht, ist schon verloren. Die Klammer ist das kongeniale Aufeinandertreffen zweier Künstler mit einem Faible für gehobenen Schwachsinn. Entspannt geht es auf der Bühne zu – nur so, das weiß der gelernte Österreicher, kann der Schmäh ungezügelt rennen. Berger gibt seinen Part stets etwas zerstreut, zerzaust. Schirmer agiert gleichermaßen konzentriert wie lässig. Beide spielen sich einen Abend lang frei. Frei von Zwängen wie Stringenz und Ernst. Sollten die Herren in Ihrer Nähe sein, können wir nur das unvergessliche Duo Farkas & Waldbrunn zitieren: „Schauen Sie sich das an“.

Für die Biografie von Wolfram Berger besuchen Sie bitte seine Homepage: www.bergerwolfram.at

Engel im Kopf

Enge(l) im Kopf

Ein musikalischer Querritt durch poetische Landschaft.

Markus Schirmer verführt nicht nur, wenn er Notenblätter von Liszt, Beethoven, Gershwin oder Britten zum Tönen bringt. Er versteht sein komödiantisches Talent auch dort einzusetzen, wo es wirklich gefragt ist. Zusammen mit dem Grazer Schauspieler Wolfram Berger entwarf er das Kleinkunstprogramm „Engel im Kopf“.

Bei dieser Kollage aus Schüttelreimen, Schlager, Minnegesang, Volksliedern und Kinderreimen schlägt sich das Publikum bei Richard Clayderman auf die Schenkel oder spitzt die Ohren bei Dadaistischem von Hugo Ball. Man staunt, wie Schirmer Alla Turca, Für Elise, Spiel mir das Lied vom Tod und den Hummelflug in eine einzige tönende Kostbarkeit gießt. Man ist gebannt, wenn bei einer Mischung aus Rezitation, Spiel, Tanz und Clowneske Zauberwesen vorüberhuschen und freche, doch unerhört weise Fragen stellen.

„Am Schluss des Abends, nachdem das Publikum applaudierend mehrere Zugaben erheischt hat, der Klavierdeckel geschlossen und das Bühnenlicht erloschen ist – da nimmt man sie mit, die „Engel im Kopf“. Noch lange treiben sie da drin ihr zauberhaftes (Un)wesen – Wolfram Berger und Markus Schirmer sei Dank!“, schrieb die Schweizer Aargauer Zeitung über das intelligent-komische Duo, das sehr gut zusammenpasst.

Denn Berger und Schirmer kommen nicht nur aus derselben Stadt, sie verbindet auch die Tatsache, dass keiner von ihnen in eine Schublade passt. Der Schauspieler Berger hat einen Hang zum Schrägen und experimentiert in seinen Programmen mit den Marx Brothers, Samuel Beckett, Ernst Jandl, H.C. Artmann, Tom Waits, Paolo Conte, Franz Schubert und anderen. Karl Valentin ist ihm nicht nur Vorbild, er fühlt sich auch mit dem Münchner Original im Geiste verbunden. Über seine Zusammenarbeit mit Schirmer bei „Engel im Kopf“ meint Berger: „Da geht’s ab wie auf einem Surfbrett.“ Und Schirmer schwärmt zurück „Jeder Abend neue Schwingungen, unvorhersehbare Energien. Mit Wolfi lief es von Anfang an wie geschmiert.“

Rezensionen zu „Engel im Kopf“

Pressetext Engel im Kopf Kurzfassung (pdf)
Pressetext Engel im Kopf Langfassung (pdf)

Alaskagrill

Alaska Grill –
Ein Abend unter falschem Namen

Von und mit Wolfram Berger und Markus Schirmer

Geboren aus den „Enge(l)n im Kopf“ … es sind etliche Jahre vergangen,
die beiden Herren sind gereifter und noch freundlicher geworden,
die Feen nüchterner, die Zauberer raffinierter und brutaler,
die Zeit hat sich in rücksichtslosen Purzelbäumen verheddert,
die Alräunchen haben sich noch mehr verkrochen
und manche tragische Geschichte fällt seltsam komisch und pointenlos aus dem Rahmen.

Der Abend handelt von der Lust am Unterwegssein, am Reisen, am Musizieren und Singen, am Flunkern und Schäkern, am Entdecken und Philosophieren, am Spielen und Geniessen.

Der Witz ist vielleicht trauriger, vielleicht frecher, vielleicht plumper, vielleicht lustiger, vielleicht hysterischer, die Träume ungeduldiger, verspielter und absurder.
Bisweilen keimen hie und da, fast unbemerkt, zarte Pflänzchen.
Überraschende Ideen werden mit Hallo begrüsst und in die nächste Mülltonne geworfen.

Dann greift Herr Schirmer in die Tasten und lässt Musik aus verschiedensten Gemütslagen durch seine Zauberhände fließen.
Und Herr Berger öffnet sein freches Mundwerk.

Und dann strahlt die gleiche Sonne freundlich und zärtlich in die Herzen.
Und der Himmel ist uns noch nicht auf den Kopf gefallen.

Musik, Lieder und Texte von der Klassik abwärts…bis ins barbarische Mittelalter der Jetztzeit.

Wer „Alaska Grill“ gesehen hat, weiss sofort, wohin der Hase weht.

Markus Schirmer und Wolfram Berger - Alaska Grill

Foto: Bernhard Fuchs

Markus Schirmer und Wolfram Berger - Alaska Grill

Foto: Bernhard Fuchs

 

 

Rezension ALASKAGRILL (P.S. Zürich/CH)

Schneebesengestöber

Schneebesengestöber

Weihnachten & mehr…

„Ich habe dich so lieb!
Ich würde dir ohne Bedenken
Eine Kachel aus meinem Ofen
Schenken.“

…von Schubert bis Ringelnatz .. .
Ein poetisch-musikalisches Einstimmen auf die kalte Jahreszeit.

Ein Festtagsmenü der besonderen Art.?Durchsetzt mit sinnlichen Genüssen, kunterbuntem Lametta und humorvollem Grübeln findet man Trost in dieser grauen und doch so erwartungsfrohen Zeit.

Schütteln Sie den Schnee aus Ihrem Kopf.?Kommen Sie mit Kind oder Kegel, mit Lebkuchen oder Zimtsternen.
Oder auch ganz mutterseelenallein.
Mit dem Auto oder zu Fuß.

Einsamen Herzen schlägt keine Stunde, wenn Wolfram Berger und Markus Schirmer ihre ganz eigenen Adventgeschichten aus der Zaubertüte holen und auf fliegenden Teppichen das Fest der Feste ankündigen.

Immer, wenn sich diese Zwei auf der Bühne treffen, schwärmt die Presse von
„musikalischem und literarischem Wunder“ und „Kleinkunstzauber der besonderen Art“
und das Publikum geht mit beglücktem Lächeln und warmen Herzen in die raue Nacht.

Markus Schirmer und Wolfram Berger - Foto: Liza Krobath

Foto: Lizz Krobath

Leben ist immer lebensgefährlich

Leben ist immer lebensgefährlich –
In „13 Monaten“ durch Dr. Erich Kästners lyrische Hausapotheke

Lustvoll, spontan und eindringlich
…das sind der Schauspieler Wolfram Berger und der Pianist Markus Schirmer, die schon bei „Enge(l) im Kopf“, „Alaska Grill“ und anderen Gelegenheiten virtuos allen hehren Ernst üblicher Konzertlesungen wegfegten. „Diese Kombination aus Lyrik und Musik ist schlichtweg himmlisch“ urteilt die Presse.

Auch mit „Leben ist immer lebensgefährlich…“ begeben sie sich auf eine musikalisch-poetische Achterbahnfahrt. Den roten Faden bildet der wunderbare lyrische Kalender.
„Die 13 Monate“ von Erich Kästner, dem wehmütiger Satiriker und augenzwinkernden Skeptiker. „Er war Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist“ schreibt Marcel Reich-Ranicki.

Wolfram Berger liebt das freche Spiel mit Wörtern und die beißende Ironie.
Lebendigkeit, Intensität und Leichtigkeit sind seine Markenzeichen.
Ein eloquenter Paradiesvogel mit literarischem Gefieder, verspielt, tiefgründig, heiter, sodass das Zuhören zu einem vergnüglichen Traum-Abenteuer wird.

Markus Schirmer am Flügel umgarnt, streichelt, boxt, formt, holt Beethoven vom Himmel und macht Abstecher nach Absurdistan. Heiss, kalt, frisch, liebevoll und voller Poesie. Eine einzige Überraschung in schwarz-weiss.?Und doch voller Farbe.

„Wird’s besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich.“

Markus Schirmer & Wolfram Berger - Leben ist immer lebensgefährlich (Foto)

Markus Schirmer & Wolfram Berger – Leben ist immer lebensgefährlich (Foto: Christian Jungwirth)